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Bodenbeläge nach RKI‑Anforderungen

Bodenbeläge in Zahnarztpraxen müssen fugenlos, leicht zu reinigen, desinfektionsbeständig und rutschfest sein. Diese hygienischen Anforderungen basieren auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) für Behandlungs- und Funktionsräume.

Planung und Ausführung richten sich hinsichtlich der mechanischen Belastbarkeit nach den Nutzungsklassen gemäß DIN EN ISO 10874. Für Behandlungsräume und Funktionsbereiche werden in der Regel die Klassen 32 oder 33 verwendet. Je nach Bereich ist eine Rutschhemmung von R9 bis R10 erforderlich, um Arbeits- und Patientensicherheit zu gewährleisten.

Unsere Experten wählen für jeden Praxisbereich den passenden, hygienischen, langlebigen und designorientierten Bodenbelag aus.

  • Die richtige Auswahl verhindert Begehungsmängel, reduziert den Reinigungsaufwand und erhöht die Sicherheit.

Bodenbeläge nach Praxisbereich

Behandlungsraum & Steri (rein/unrein)
AnforderungGeeignete MaterialienVorteile
FugenlosFlüssigkunststoff, Vinyl, LinoleumKeine Keimnischen
RutschhemmungR10 (nass)DGUV‑sicher
ChemikalienfestEpoxidharz, PU‑BeschichtungDesinfektionsmittel

Maße: Hygienesockel mit abgerundetem Übergang zwischen Wand und Boden zur Vermeidung von Schmutzansammlungen, 10–15 cm hoch und bündig mit dem Boden.


Empfang & Wartebereich
  • Designvinyl (Holzoptik, Stein)
  • Kurzflorteppich (eingeschränkt)
  • LVT (Luxury Vinyl Tiles)

Flure & Backoffice
  • Gewerbekunststoff
  • Parkett (versiegelt)
  • Nutzungsklasse 32

Technische Anforderungen

Nutzungsklassen (DIN EN ISO 10874)
KlasseBeanspruchungPraxis‑Einsatz
31Leicht gewerblichBüro
32Normal gewerblichEmpfang, Flur
33Schwer gewerblichBehandlungsraum

Rutschhemmung (DIN 51130)
KlasseNeigungGeeignet für
R910–19°Trocken
R1019–27°Nass (Behandlung)
R1127–35°Stark belastet

Normenübersicht
  • RKI: fordert fugenlos, desinfizierbar und leicht zu reinigen.
  • DGUV 215‑441 legt Anforderungen an die Rutschhemmung fest.
  • VAH: listet geprüfte Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel auf.

Belagsarten im Vergleich

MaterialPreis/m²LebensdauerPflegeDesignvielfalt
Vinyl/PVC30–70 €15–20 JahreEinfachSehr hoch
Linoleum40–80 €20–25 JahreMittelMittel
Flüssigboden60–110 €25+ JahreSehr einfachBegrenzt
Epoxidharz80–130 €30+ JahreMinimalIndustrial

Verlege‑Techniken

Vorbereitung Untergrund
  • 1
    Estrich prüfen (Risse verharzen)
  • 2
    Ebene schleifen (<3 mm Abweichung)
  • 3
    Grundierung (Haftung)
  • 4
    Flüssigabdichtung (bei Feuchte)

Bei Bestandsflächen können vorhandene Fliesen verbleiben, werden verspachtelt und anschließend mit dem neuen Belag versehen


Hygienesockel & Übergänge

  • Höhe: 10–15 cm (OP: 20 cm)
  • Material: bündig zum Boden
  • Winkel: 45 Grad, um Kanten zu vermeiden
  • Alternativen: Hohlkehlsockel, Wandversiegelung

Nachhaltige Alternativen

  • Bio‑Vinyl: Recyclinganteil >50%
  • Linoleum: Naturmaterial (Leinöl, Jute)
  • Low‑VOC: Emissionsarm (RAL zertifiziert)

Planungsfehler vermeiden

Fugen im Behandlungsraum begünstigen Keimbildung. Eine zu geringe Rutschhemmung (R8 statt R10) erhöht das Unfallrisiko. Ungeeignete Reinigungsmittel können die Oberfläche beschädigen. Materialtests und Herstellerzertifikate sind daher unerlässlich.

Ihr Bodenbelag von van der Ven

4 Schritte:

  • 1
    Raum‑Analyse (Beanspruchung)
  • 2
    Musterauswahl (Ausstellung)
  • 3
    Untergrundprüfung (Kontakt zu kompetenten Fachfirmen)
  • 4
    Verlegungskoordination (van der Ven - Planung


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